Von 1997 bis 2008 entwickelte und betreute Hubertus Wunschik zahlreiche Kunstprojekte und Ausstellungen für die Stadt Mönchengladbach.

Er organisierte die Künstlerförderung "Kunst c/o Mönchengladbach" sowie das von der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung geförderte Atelierstipendium mit folgenden Künstlerinnen und Künstlern:

>> Mönchengladbach – eine Stadt für Künstlerinnen und Künstler


Mönchengladbach – 260.000 Einwohner – 2 Museen – 2 Kunstvereine – 15 Ausstellungsorte und Galerien – 100 professionelle Bildende Künstler – 1 starke Kreativszene – 1 Städtische Künstlerförderung c/o


Mönchengladbach ist in Bewegung. Früher als „Rheinisches Manchester“ eine Hochburg der Textilwirtschaft, wurde die größte Stadt am linken Niederrhein vom Strukturwandel in den 1960/70er Jahren schwer getroffen. Noch heute spürt man die Folgen, aber die Stadt hat sich wirtschaftlich neu aufgestellt und seit einigen Jahren entfaltet sich gerade im Bereich der Kreativ- und Kulturszene eine starke Dynamik.

Der Stadtteil Eicken, alte Heimat von Borussia Mönchengladbach und mit einer substanzreichen Gründerzeitarchitektur ausgestattet, wurde wiederentdeckt und entwickelt sich derzeit zum bevorzugten Wohn- und Arbeitsquartier einer vielfältigen Kreativszene. Co-Working-Bürohäuser wie das „Bankhaus“ und das Gründerzentrum V 16 bieten günstigen Raum für Grafiker, Objektdesigner, Organisatoren und Gestalter. Parallel haben sich neue Kulturinitiativen gegründet und präsentieren zusammen mit den etablierten nicht-städtischen und städtischen Institutionen ein umfangreiches Programm.

Die Kunstszene ist eine besondere kulturelle Stärke Mönchengladbachs. Im Museum Abteiberg, dem ersten postmodernen Museumsbau Europas, werden aktuelle Tendenzen der internationalen zeitgenössischen Kunst präsentiert. Und seit 1998 kümmert sich die c/o-Künstlerförderung um die professionellen KünstlerInnen in der Stadt. Es gibt mit der Galerie Löhrl zwar derzeit nur eine überregional erfolgreiche Galerie, aber alle wichtigen Städte des Kunstmarkts im Westen Deutschlands und in den Niederlanden sind innerhalb einer guten halben Autostunde zu erreichen. Der Atelierraum ist günstig und es gibt in jeder Hinsicht genügend Raum, seine künstlerischen Ziele zu verwirklichen und sich zu etablieren.


Über die c/o-Künstlerförderung

Gegründet wurde die städtische Künstlerförderung 1998 im Kulturamt Mönchengladbach. Das Label „Kunst c/o Mönchengladbach“ – von „to take care of“, „Sorge tragen für“ – wurde vor allem auch wegen des großen Engagements des langjährigen c/o-Organisators, des Galeristen und Kurators Hubertus Wunschik sehr schnell zu einem Begriff im kulturellen Leben der Region.

Ein jährlicher Rundgang durch die offenen Ateliers und Galerien, der „parc/ours“, wurde eingeführt, ein von der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung gefördertes städtisches Künstlerstipendium eingerichtet und ein Vierteljahreskalender für Ausstellungen herausgegeben. Zudem wurden zahlreiche Ausstellungen regionaler Künstler, oft im Alten Museum auf der Bismarckstraße (BIS-Zentrum), organisiert. In zwei Etappen und zwei Schubern erschien zudem eine c/o-Künstlerdokumentation. An die 100 Künstler wurden hier auf 4-seitigen Bögen in Vita und Werk vorgestellt. Ein wichtiges Projekt war schließlich die Einrichtung der Skulpturenmeile zur Euroga 2002.

Nachdem c/o von 2004 bis 2009 als Abteilung im städtischen „Fachbereich Museen“ geführt worden war, wurde die Künstlerförderung Anfang 2010 vom Städtischen Kulturbüro übernommen. <<



Quelle: Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach, 2010 

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